EBENEN/BEREICH
EBENEN/BEREICH
EBENEN/BEREICH
WÄHLER
WÄHLER
WÄHLER
MITGLIEDER
MITGLIEDER
MITGLIEDER
KANDIDATEN
KANDIDATEN
KANDIDATEN
FÜHRUNGSKRÄFTE
FÜHRUNGSKRÄFTE
FÜHRUNGSKRÄFTE
MITARBEITER
MITARBEITER
MITARBEITER
LIEFERANTEN
LIEFERANTEN
LIEFERANTEN
Wählern mit Migrationshintergrund wird signalisiert, dass die Partei ihre Bedürfnisse und Bestrebungen als gleichwertig betrachtet.
Die Zusammensetzung der Parteimitgliedschaft ist ein Spiegelbild der Bevölkerungsvielfalt des Landes/der Region.
Parteimitglieder mit Migrationshintergrund werden von anderen Mitgliedern gerecht und gleich behandelt. Sie zeigen als Parteimitglieder eine ähnliche Zufriedenheit wie andere Mitglieder.
Kandidaten mit Migrationshintergrund werden in genauso so vielen aussichtsreichen Wahlkreisen aufgestellt wie andere Kandidaten*
Die Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft der Partei spiegelt auf allen Personalebenen die Vielfalt der Wohnbevölkerung des Landes/der Region wider.
Mitarbeiter der Partei, insbesondere in der Personalabteilung, verfügen über interkulturelle Sensibilität und Kompetenz.
Mitarbeiter mit Migrationshintergrund werden von ihren Vorgesetzten und Kollegen gerecht und gleich behandelt.
Unternehmen im Eigentum von Migranten haben die gleiche Chance, bei Ausschreibungen der Partei mitzubieten.
Der Lieferantenkreis der Partei besteht aus Unternehmen, die Vielfalts- und Gleichstellungs-prinzipien in ihren Beschäftigungsprak-tiken anwenden.
Vielfalts- und Gleichstellungs-prinzipien werden in die Bestellverfahren und Einkaufspolitik der Partei integriert
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
MEHR DETAILS
Die Zusammensetzung der Parteiführung und des Parteiapparats spiegelt die Vielfalt der Wohnbevölkerung.
Führungskräfte und (andere) Mitglieder des Parteiapparats mit Migrationshintergrund werden von ihren Kollegen gerecht und gleich behandelt.
MEHR DETAILS
Auf dieser Ebene spiegelt die Partei als Organisation die gesellschaftliche Vielfalt voll und ganz wider und fördert Integration. Die öffentliche Arbeit nach außen wie jene nach innen (Schulungen) führt dazu, dass Mitglieder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen haben, Mandate zu gewinnen und Führungspositionen zu erlangen.
Obere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der unteren Zwischen- und Basisebene)
Die Partei wirbt proaktiv um potenzielle Wähler mit Migrationshintergrund.
Die Partei unterhält einen strukturierten und systemischen Dialog mit Migrantenorganisationen.
Ungeachtet ihres Hintergrundes werden alle Parteimitglieder ermutigt, an einer Schulung über Vielfalt und Gleichstellung teilzunehmen.
Die Partei verfolgt eine proaktive Politik zur Anwerbung von Mitgliedern mit Migrationshintergrund.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um Ziele für die Mitgliederrekrutierung zu formulieren.
Die Zusammensetzung der Kandidatenliste der Partei für Bundestagswahlen spiegelt die Bevölkerungsvielfalt des Landes.**
Die Partei bietet talentierten Kandidaten mit Migrationshintergrund Schulungs- und Unterstützungsmöglich-keiten an.
Vielfalts- und Gleichheitsprinzipien sind Teil der Auswahlverfahren für Kandidaten.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um die Ziele für die öffentliche Arbeit nach außen festzusetzen.
Vielfalts- und Gleichstellungsprinzipien werden in das parteieigene Rekrutierungs-, Beförderungs- und Personalbestandssystem und die entsprechenden Verfahren integriert.
Die Partei versteht sich selbst als eine erste Adresse für Arbeitssuchende mit Migrationshintergrund.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um Beschäftigungsziele festzulegen.
Daten über Vielfalt und Gleichstellung von erfolgreichen Ausschreibungen und Bietern werden überprüft und genutzt, um Ziele im Beschaffungswesen festzulegen.
Führungskräfte und (andere) Mitglieder des Parteiapparats mit Migrationshintergrund erhalten Zuständigkeiten gemäß ihren Interessen und Erfahrungen, nicht nur gemäß ihrem Hintergrund.
Die Partei verfolgt eine proaktive Politik zur Besetzung des Parteiapparats.
MEHR DETAILS
Auf dieser Ebene wird die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die internen Parteiverfahren aufgenommen. Die Partei fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in sämtlichen internen Aktivitäten.
Daten über Gleichstellung- und Vielfalt werden herangezogen, um die Mitgliederstruktur der Partei zu überprüfen
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um den Kreis der Kandidaten für Ämter und Mandate und deren Ausübung zu überprüfen.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um die Mitarbeiterschaft der Partei und deren Beschäftigungsverlauf zu überprüfen
In Geschäftsbeziehungen gegenüber Lieferanten fördert die Partei Vielfalts- und Gleichstellungs-prinzipien.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um die Zusammensetzung der Führungsspitze und des Parteiapparat zu überprüfen.
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
MEHR DETAILS
Auf dieser Ebene beginnt die Partei, ihre Absichten, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die Tat umzusetzen.
Die Nationalität oder die ethnische Zugehörigkeit spielen für den Parteibeitritt keine Rolle
Basis
Basis
MEHR DETAILS
Auf dieser Ebene erkennt die Partei die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, indem Regeln angepasst und entsprechende politische Erklärungen abgegeben werden.
Anmerkungen
* Relevant für Wahlsysteme mit Direktkandidaten (und nur einem Sieger pro Wahlkreis). Für Wahlsysteme mit (mehreren) Listenkandidaten sollte das Benchmark folgendermaßen lauten: „Der Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund, die wählbare Posten auf der regionalen Wahlliste der Partei besetzen, entspricht dem Anteil der in der Region lebenden Menschen mit Migrationshintergrund.“
** Relevant für Wahlsysteme mit Direktkandidaten (und nur einem Sieger pro Wahlkreis). Für Wahlsysteme mit (mehreren) Listenkandidaten sollte das Benchmark folgendermaßen lauten: Der Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund auf der regionalen Wahlliste entspricht dem Anteil der in der Region lebenden Menschen mit Migrationshintergrund (Bundes-, Landes- oder Gemeinde-Wahlkreis).“
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
Auf dieser Ebene spiegelt die Partei als Organisation die gesellschaftliche Vielfalt voll und ganz wider und fördert Integration. Die öffentliche Arbeit nach außen wie jene nach innen (Schulungen) führt dazu, dass Mitglieder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen haben, Mandate zu gewinnen und Führungspositionen zu erlangen
Obere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der unteren Zwischen- und Basisebene)
Auf dieser Ebene wird die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die internen Parteiverfahren aufgenommen. Die Partei fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in sämtlichen internen Aktivitäten
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
Auf dieser Ebene beginnt die Partei, ihre Absichten, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die Tat umzusetzen.
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
Auf dieser Ebene spiegelt die Partei als Organisation die gesellschaftliche Vielfalt voll und ganz wider und fördert Integration. Die öffentliche Arbeit nach außen wie jene nach innen (Schulungen) führt dazu, dass Mitglieder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen haben, Mandate zu gewinnen und Führungspositionen zu erlangen
Auf dieser Ebene wird die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die internen Parteiverfahren aufgenommen. Die Partei fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in sämtlichen internen Aktivitäten
Obere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der unteren Zwischen- und Basisebene)
Ungeachtet ihres Hintergrundes werden alle Parteimitglieder ermutigt, an einer Schulung über Vielfalt und Gleichstellung teilzunehmen.
Die Partei verfolgt eine proaktive Politik zur Anwerbung von Mitgliedern mit Migrationshintergrund.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um Ziele für die Mitgliederrekrutierung zu formulieren.
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
Auf dieser Ebene beginnt die Partei, ihre Absichten, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die Tat umzusetzen.
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
Auf dieser Ebene spiegelt die Partei als Organisation die gesellschaftliche Vielfalt voll und ganz wider und fördert Integration. Die öffentliche Arbeit nach außen wie jene nach innen (Schulungen) führt dazu, dass Mitglieder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen haben, Mandate zu gewinnen und Führungspositionen zu erlangen
Auf dieser Ebene wird die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die internen Parteiverfahren aufgenommen. Die Partei fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in sämtlichen internen Aktivitäten
Obere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der unteren Zwischen- und Basisebene)
Die Zusammensetzung der Kandidatenliste der Partei für Bundestagswahlen spiegelt die Bevölkerungsvielfalt des Landes.**
Die Partei bietet talentierten Kandidaten mit Migrationshintergrund Schulungs- und Unterstützungsmöglich-keiten an.
Vielfalts- und Gleichheitsprinzipien sind Teil der Auswahlverfahren für Kandidaten.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um die Ziele für die öffentliche Arbeit nach außen festzusetzen.
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
Auf dieser Ebene beginnt die Partei, ihre Absichten, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die Tat umzusetzen..
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
Auf dieser Ebene spiegelt die Partei als Organisation die gesellschaftliche Vielfalt voll und ganz wider und fördert Integration. Die öffentliche Arbeit nach außen wie jene nach innen (Schulungen) führt dazu, dass Mitglieder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen haben, Mandate zu gewinnen und Führungspositionen zu erlangen
Auf dieser Ebene wird die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die internen Parteiverfahren aufgenommen. Die Partei fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in sämtlichen internen Aktivitäten
Obere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der unteren Zwischen- und Basisebene)
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
Auf dieser Ebene beginnt die Partei, ihre Absichten, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die Tat umzusetzen.
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
Die Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft der Partei spiegelt auf allen Personalebenen die Vielfalt der Wohnbevölkerung des Landes/der Region wider.
Mitarbeiter der Partei, insbesondere in der Personalabteilung, verfügen über interkulturelle Sensibilität und Kompetenz.
Mitarbeiter mit Migrationshintergrund werden von ihren Vorgesetzten und Kollegen gerecht und gleich behandelt.
Auf dieser Ebene spiegelt die Partei als Organisation die gesellschaftliche Vielfalt voll und ganz wider und fördert Integration. Die öffentliche Arbeit nach außen wie jene nach innen (Schulungen) führt dazu, dass Mitglieder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen haben, Mandate zu gewinnen und Führungspositionen zu erlangen
Auf dieser Ebene wird die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die internen Parteiverfahren aufgenommen. Die Partei fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in sämtlichen internen Aktivitäten
Obere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der unteren Zwischen- und Basisebene)
Vielfalts- und Gleichstellungsprinzipien werden in das parteieigene Rekrutierungs-, Beförderungs- und Personalbestandssystem und die entsprechenden Verfahren integriert.
Die Partei versteht sich selbst als eine erste Adresse für Arbeitssuchende mit Migrationshintergrund.
Daten über Gleichstellung und Vielfalt werden herangezogen, um Beschäftigungsziele festzulegen.
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
Auf dieser Ebene beginnt die Partei, ihre Absichten, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die Tat umzusetzen.
Basis
Auf dieser Ebene erkennt die Partei die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, indem Regeln angepasst und entsprechende politische Erklärungen abgegeben werden.
Fortgeschritten
(umfasst alle unten aufgeführten Benchmarks)
Unternehmen im Eigentum von Migranten haben die gleiche Chance, bei Ausschreibungen der Partei mitzubieten.
Der Lieferantenkreis der Partei besteht aus Unternehmen, die Vielfalts- und Gleichstellungs-prinzipien in ihren Beschäftigungsprak-tiken anwenden.
Vielfalts- und Gleichstellungs-prinzipien werden in die Bestellverfahren und Einkaufspolitik der Partei integriert
Auf dieser Ebene spiegelt die Partei als Organisation die gesellschaftliche Vielfalt voll und ganz wider und fördert Integration. Die öffentliche Arbeit nach außen wie jene nach innen (Schulungen) führt dazu, dass Mitglieder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen haben, Mandate zu gewinnen und Führungspositionen zu erlangen
Auf dieser Ebene wird die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die internen Parteiverfahren aufgenommen. Die Partei fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in sämtlichen internen Aktivitäten
Obere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der unteren Zwischen- und Basisebene)
Untere zwischenebene
(umfasst alle Benchmarks der Basisebene)
Auf dieser Ebene beginnt die Partei, ihre Absichten, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, in die Tat umzusetzen.
Basis
Auf dieser Ebene erkennt die Partei die Notwendigkeit, ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt zu sein, indem Regeln angepasst und entsprechende politische Erklärungen abgegeben werden.
Ergebnisindikatoren dienen zur Bewertung des Ist- oder Soll-Zustands einer Partei mit Blick auf die gleichmäßige Berücksichtigung der Bedürfnisse, Wünsche und Leistungen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Hingegen liefern Verlaufs- oder Prozessindikatoren ein Bild der parteipolitischen Programmatik und deren Ziele sowie der Vermittlung dieser politischen Ziele an die Öffentlichkeit.
BENCHMARK – WÄHLER
Art des Indikatos
Kategorie
Benchmark
Beispiele Relevanter Indikatoren
ERGEBNIS
Gleiche Berücksichtigung
ELEC/O/1
Wähler mit Migrationshintergrund merken, dass die Partei ihre Bedürfnisse und Anliegen und jene anderer Wähler gleichrangig behandelt.
Umfragen zeigen, dass die Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund durch die Partei ähnlich zufriedenstellend angesprochen werden.
Offenes Ohr für Bedürfnisse und Anliegen von Migranten
ELEC/P/3
Die Partei steht in einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch mit Migrantenorganisationen.
Beratende Ausschüsse und verschiedene thematisch ausgerichtete Arbeitsgruppen der Partei tagen regelmäßig mit Migrantenorganisationen.
ELEC/P/2
Die Partei wendet sich proaktiv an potentielle Wähler mit Migrationshintergrund.
Manifest über Vielfalt und Gleichstellung;
Mitgliederwerbung durch Parteiorganisationen, die mit Migrantenorganisationen kooperieren, Nutzung von Medien, die Migranten erreichen usw.;
Durchführung regelmäßiger Treffen in stark besuchten Treffpunkten von Migrantenorganisationen in Einwanderervierteln.
Bedeutung der Wählerschaft wird verstärkt
ELEC/P/1
In Parteiprogrammen und -beschlüssen wird die Bedeutung von Wählern mit Migrationshintergrund betont
Erklärungen der Partei zur Bedeutung von Wählern mit Migrationshintergrund.
Migranten als Zielgruppe stehen im Vordergrund der Kommunikation nach außen
Übersicht über der Wählerschaft
ELEC/P/4
Daten über Vielfalt und Gleichstellung werden herangezogen, um eine Übersicht der Wählerschaft zu erstellen.
Umfragen unter Wählern berücksichtigen Daten über Gleichstellung und Vielfalt.
PROZESS
Ergebnisindikatoren dienen zur Bewertung des Ist- oder Soll-Zustands einer Partei mit Blick auf die Zusammensetzung ihrer Mitgliedschaft auf den verschiedenen Ebenen, außerdem der Bewertung der Erfahrung von Parteimitgliedern mit Migrationshintergrund. Hingegen machen Verlaufs- oder Prozessindikatoren erstens Aussagen über Staatsangehörigkeits- und aufenthaltsrechtliche Voraussetzungen für die Parteimitgliedschaft. Zweitens machen sie Aussagen über die Kommunikation mit wie auch die Schulung von Parteimitgliedern mit Migrationshintergrund. Und drittens dienen sie als Instrument für die Zielformulierung und die Überprüfung der Ziele.
BENCHMARK – PARTEIMITGLIEDER
Art des Indikatos
Kategorie
Benchmark
Beispiele Relevanter Indikatoren
Zusammensetzung der Parteimitgliedschaft (landesweit)
Zusammensetzung der Parteimitgliedschaft (lokal)
Erfahrung von Parteimitgliedern mit Migrationshintergrund
MEMB/O/1a
Die Mitgliederstruktur spiegelt die Vielfalt der Wohnbevölkerung.
MEMB/O/ab
Die Mitgliederstruktur spiegelt die Vielfalt der lokalen Wohnbevölkerung.
MEMB/O/2
Mitglieder mit Migrationshintergrund werden von anderen Mitgliedern fair und gleich behandelt. Ihre Zufriedenheit mit der Parteimitgliedschaft ist ähnlich wie jene anderer Mitglieder.
Der prozentuale Anteil der Mitglieder mit Migrationshintergrund nimmt im Laufe der Zeit zu und spiegelt so den prozentualen Anteil der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund wider.
Der prozentuale Anteil der Mitglieder mit Migrationshintergrund nimmt im Laufe der Zeit zu und spiegelt so den prozentualen Anteil der lokalen Bevölkerung mit Migrationshintergrund wider.
Umfrage zur Aufklärung der Beschwerden von Mitgliedern mit Migrationshintergrund bezüglich rassistischen Übergriffen, Diskriminierung und Schikanierung zeigt steigende Zufriedenheit;
Umfragen unter Parteimitgliedern mit Migrationshintergrund über die Behandlung durch andere Mitglieder/den Parteiapparat zeigen, dass Mitglieder mit und ohne Migrationshintergrund ähnlich zufrieden sind.
ERGEBNIS
Staatsangehörigkeits- und Aufenthaltsanforderungen in der Satzung und/oder anderen Bestimmungen
MEMB/P/1
Die Parteimitgliedschaft ist für die gesamte Wohnbevölkerung möglich, und zwar auch ohne die Staatsangehörigkeit des Landes.
Klausel in Parteisatzung und/oder anderen Bestimmungen;
Umfragen zur Aufklärung von Beschwerden hinsichtlich von Staatsangehörigkeits- und aufenthaltsrechtlichen Anforderungen zeigen wachsende Zufriedenheit.
Werbung von Mitgliedern
MEMB/P/2
Die Partei verfolgt eine proaktive Politik zur Werbung von Mitgliedern mit Migrationshintergrund
Gezielte Werbung von Mitgliedern über Migrantenorganisationen, Selbsthilfegruppen, Treffpunkte migrantischer Gruppen und entsprechende Medien usw.
Schulung und Entwicklung
MEMB/P/3
Ungeachtet ihres Hintergrundes werden alle Parteimitglieder ermutigt, an einer maßgeschneiderten Schulung über Vielfalt und Gleichstellung teilzunehmen.
Prozentualer Anteil der Mitglieder, die an der Schulung teilnehmen;
Prozentualer Anteil der Mitglieder, die die Schulung abschließen;
Die Auswertung des Feedbacks der Teilnehmer zeigt, dass die Schulung für Fragen von Vielfalt und Gleichstellung wirksam sensibilisiert.
Parteiaktivitäten
(Arbeitsgruppen, Parteitage usw.)
Überprüfung und Festlegung von Zielen
MEMB/P/4
Mitglieder mit Migrationshintergrund beteiligen sich auf gleicher Augenhöhe mit anderen Mitgliedern an der Parteiarbeit.
MEMB/P/5
Daten über Vielfalt und Gleichstellung werden herangezogen, um die Mitgliederstruktur auf allen politisch-administrativen Ebenen zu überprüfen und Ziele für die Werbung neuer Mitglieder festzusetzen.
Informationssystem vorhanden, um den Migrationshintergrund von Mitgliedern zu identifizieren.
Beispiele für Datenerhebung, um Ziele festzulegen und zu überprüfen:
o Prozentualer Anteil von Mitgliedern mit Migrationshintergrund (auf allen Ebenen, d.h. Parteiämter auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene).
o Prozentualer Anteil von Mitgliedern mit Migrationshintergrund, die aus der Partei austreten.
o Prozentualer Anteil von Mitgliedern mit Migrationshintergrund, die Beschwerden über die Parteimitgliedschaft einreichen.
Prozentualer Anteil der Parteimitglieder mit Migrationshintergrund insgesamt im Vergleich mit dem prozentualen Anteil von Parteimitgliedern mit Migrationshintergrund, die an Parteiaktivitäten teilnehmen (für jede Aktivität);
Aktivitäten werden kultursensibel organisiert.
PROZESS
Ergebnisindikatoren dienen zur Bewertung des Ist- oder Soll-Zustands einer Partei mit Blick auf die Zusammensetzung ihrer Kandidaten für Wahlen sowie des Ausmaßes, in dem Kandidaten mit Migrationshintergrund aussichtsreiche Wahlkreise erhalten oder auf aussichtsreiche Listenplätze gesetzt werden. Hingegen machen Verlaufs- oder Prozessindikatoren erstens Aussagen zu den Voraussetzungen der Nominierung, wie z.B. über Staatsangehörigkeits- und aufenthaltsrechtliche Voraussetzungen. Zweitens liefern sie Aussagen zu den parteiöffentlichen Bemühungen, Kandidaten mit Migrationshintergrund zu nominieren. Drittens erlauben sie Aussagen über die finanziellen Mittel und Schulungen, die für diese Zwecke zur Verfügung stehen. Und viertens dienen sie als Instrument für die Zielformulierung und die Überprüfung der Ziele.
BENCHMARK – PARTEIKANDIDATEN
Art des Indikatos
Kategorie
Benchmark
Beispiele Relevanter Indikatoren
Zusammensetzung der Kandidatenliste der Partei (Wahlsysteme mit Direktkandidaten)
CAND/O/1a
Die Zusammensetzung der Listen für die Bundestagswahlen spiegelt die Vielfalt der Wohnbevölkerung.
Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund wächst im Laufe der Zeit und spiegelt so den prozentualen Anteil der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund im wahlfähigen Alter wider.
Wahlkreise mit der Aussicht auf einen Wahlsieg (Wahlsystem mit nur einem Wahlkreissieger)
CAND/O/1b
Kandidaten mit Migrationshintergrund werden in vergleichsweise gleich vielen aussichtsreichen Wahlkreisen aufgestellt.
Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund, denen Wahlkreise mit Siegchancen zugewiesen werden (d.h. von der Partei als „sicher“ betrachtet).
Zusammensetzung der Kandidatenliste der Partei (Wahlsysteme mit mehreren Listenkandidaten)
CAND/O/2a
Der Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund auf der regionalen Parteiliste entspricht dem Anteil der in der Region lebenden Menschen mit Migrationshintergrund (nationaler, regionaler oder lokaler Wahlkreis).
Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund auf der Liste wächst im Laufe der Zeit und spiegelt so den regionalen prozentualen Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im wahlfähigen Alter wider.
Wählbare Positionen (Wahlsysteme mit mehreren Listenkandidaten)
CAND/O/2b
Der Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund an wählbaren Positionen auf der regionalen Parteiliste entspricht dem Anteil der in der Region lebenden Menschen mit Migrationshintergrund (Wahlkreise auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene).
Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund an wählbaren Positionen wächst im Laufe der Zeit und spiegelt so den regionalen prozentualen Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im wahlfähigen Alter wider.
ERGEBNIS
Staatsangehörigkeits- und aufenthaltsrechtliche Anforderungen in Satzung und/oder anderen Bestimmungen
CAND/P/1
Kandidaturen stehen Inhabern einer doppelten Staatsbürgerschaft offen.
Bewerbung von Kandidaten
CAND/P/2
Die Partei fördert proaktiv Bewerbungen potentieller Kandidaten mit Migrationshintergrund.
Nominierung der Kandidaten
CAND/P/3
Vielfalts- und Gleichstellungsprinzipien werden in die Verfahren zur Auswahl der Kandidaten integriert.
Klausel in Parteisatzung und/oder anderen Bestimmungen;
Umfrage zur Aufklärung von Beschwerden hinsichtlich Staatsangehörigkeitsanforderungen zeigt wachsende Zufriedenheit.
Informationen für potentielle Kandidaten liefern Details der für Bewerbungen benötigten Fähigkeiten und Kompetenzen, darunter auch die Relevanz nicht politischer Erfahrungen (Betriebsführung, Freiwilligenarbeit usw.);
Gezielte Bemühungen der Kontaktaufnahme über Migrantenorganisationen, Selbsthilfegruppen, Treffpunkte von Migranten, Medien, die Migranten erreichen usw.
Schulung zum Thema Vielfalt für Mitglieder der parteiinternen Nominierungskomitees;
Nominierung aufgrund von Kompetenz;
Kurze Mindestmitgliedschaftsdauer und geringe Anforderungen an andere Anforderungen, Kenntnisse und Erfahrungen;
Einsatz von Quoten und Zielen.
Finanzielle Unterstützung von Kandidaten
Schulung und Entwicklung
Überprüfung und Festlegung von Zielen
CAND/P/4
Gesicherte finanzielle Unterstützung für Kandidaten aus unterrepräsentierten Gruppen, darunter auch jene mit Migrationshintergrund, steht zur Verfügung.
CAND/P/5
Die Partei bietet talentierten Kandidaten mit Migrationshintergrund maßgeschneiderte Schulungs- und Unterstützungsmöglichkeiten an.
CAND/P/6
Daten über Vielfalt und Gleichstellung werden herangezogen, um die Kandidatenzusammensetzung der Partei und den Verlauf der Mandatszeit auf allen politisch-administrativen Ebenen zu überprüfen sowie die Ziele für die Kommunikation nach außen festzusetzen.
Unabhängig verwalteter Finanzfonds für die Gestaltung von Vielfalt in der Partei.
Mechanismen zum Ausfindigmachen von talentiertem politischen Nachwuchs als Kandidaten;
Mentoren- und/oder Förderprogramme;
Kaderschulungen (Führungskräfte), Schulung in Öffentlichkeitsarbeit, rhetorische Schulung und Schulung in Teamarbeit.
Informationssystem zur Identifizierung des Migrationshintergrunds der Kandidaten vorhanden;
Beispiele für Datenerhebung, um Ziele festzulegen und zu überprüfen:
o Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund.
o Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund, die Sitze gewinnen.
o Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund, die Wahlen verlieren.
o Prozentualer Anteil der Kandidaten mit Migrationshintergrund, die Beschwerden hinsichtlich ihrer Kandidatur einreichen.
PROZESS
Ergebnisindikatoren dienen zur Bewertung des Ist- oder Soll-Zustands einer Partei mit Blick auf die Zusammensetzung ihrer Führungs- und Geschäftsführungsstruktur sowie der Erfahrung der Parteiführung und von Entscheidungsträgern mit Migrationshintergrund. Hingegen befassen sich Verlaufs- oder Prozessindikatoren mit dem Umfang, in dem in Satzung und Programm Aspekte von Vielfalt und Gleichstellung einfließen, z.B. Staatsangehörigkeits- und aufenthaltsrechtliche Anforderungen, die Übertragung von Verantwortung an Führungspersonen und Mitglieder der Führungsebene mit Migrationshintergrund, die Kommunikation nach außen und interne Schulungen oder als Instrument der Zielformulierung und der Überprüfung der Ziele.
BENCHMARK – PARTEIFÜHRUNG UND MITGLIEDER DER FÜHRUNGSEBENE
Art des Indikatos
Kategorie
Benchmark
Beispiele Relevanter Indikatoren
ERGEBNIS
Zusammensetzung der Parteiführung und des Parteiapparats
LEAD/O/1
Die Zusammensetzung der Parteiführung und des Parteiapparats spiegelt die Vielfalt der Wohnbevölkerung.
Erfahrung der Parteiführung und von Entscheidungsträgern mit Migrationshintergrund
Der prozentuale Anteil der Führungspersonen und Mitglieder des Parteiapparats mit Migrationshintergrund nimmt im Laufe der Zeit zu und spiegelt so den prozentualen Anteil der Landesbevölkerung mit Migrationshintergrund wider.
Umfrage über die Aufklärung von zur Anzeige gebrachten Fällen zum Schutz vor rassistischen Übergriffen und Schikanierung zeigt wachsende Zufrieden;
Umfragen unter Mitgliedern des Parteiapparats mit Migrationshintergr zum kollegialen Umgang zeigen, dass sich Mitglieder mit Migrationshintergrund gleich behandelt fühlen.
LEAD/O/2
Führungspersonen und Mitglieder des Parteiapparats mit Migrationshintergrund werden von ihren Kollegen gerecht und gleich behandelt.
Die Zusammensetzung der Gesellschaft abbilden
LEAD/P/1
Satzung und Programm bekräftigen die Notwendigkeit für die Partei, die gesellschaftliche Vielfalt abzubilden.
Staatsangehörigkeits- und aufenthaltsrechtliche Anforderungen in Satzung/anderen Bestimmungen
LEAD/P/2
Zugang zu Führungspositionen und zum Parteiapparat stehen Inhabern einer doppelten Staatsbürgerschaft offen.
Verantwortung von Führungspersonen mit Migrationshintergrund
LEAD/P/3
Führungspersonen und Mitglieder des Parteiapparats mit Migrationshintergrund übernehmen Verantwortung in Einklang mit ihrem Fachwissen, nicht nur ihrem Hintergrund.
Klausel in Parteisatzung und/oder anderen Bestimmungen.
Klausel in Parteisatzung und/oder anderen Bestimmungen;
Umfrage zur Aufklärung von Beschwerden über Staatsangehörigkeits- und aufenthaltsrechtliche Anforderungen zeigt wachsende Zufriedenheit.
Anteil von Mitgliedern mit Migrationshintergrund, die Verantwortung für Fragen im Bereich Vielfalt und Gleichstellung tragen, verglichen mit anderen Verantwortungsbereichen;
Umfragen bei den Mitgliedern des Parteiapparats mit Migrations-hintergrund zur Behandlung durch Kollegen zeigen, dass sie sich wegen ihres Fachwissens, ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen geschätzt fühlen und nicht allein wegen ihres Hintergrunds.
Anti-Diskriminierungs-politiken bei der Auswahl der Mitglieder des Parteiapparats
LEAD/P/4
Die Partei verfolgt eine proaktive Politik bei der Auswahl von Mitgliedern mit Migrations-hintergrund für den Parteiapparat
Einbeziehung der Kriterien Vielfalt und Gleichstellung in die Auswahlverfahren für die Mitgliedschaft im Parteiapparat;
Interne politische Positionen und Regeln.
Schulung und Entwicklung
LEAD/P/5
Die Partei bietet Mitgliedern des Parteiapparats mit Migrationshintergrund maßgeschneiderte Schulungsmöglichkeiten an.
Überprüfung und Zielsetzung
LEAD/P/6
Daten über Vielfalt und Gleichstellung werden herangezogen, um die Zusammensetzung der Parteiführung und des Parteiapparats auf allen politisch-administrativen Ebenen zu überprüfen und entsprechende Ziele zu formulieren.
Mechanismen zum Ausfindigmachen von politischen Talenten unter Einbeziehung eines Wettbewerbs zum „Champion der Vielfalt“;
Mentoren- und/oder Förderprogramme;
Unterstützung und Schulungsmöglichkeiten für Kaderschulungen (Führungskräfte), Öffentlichkeitsarbeit und Teamarbeit.
Ein Informationssystem zur Identifizierung des Migrationshintergrunds von Führungspersonen und Mitgliedern ist vorhanden;
Beispiele für Datenerhebung, um Ziele festzulegen und zu überprüfen:
o Prozentualer Anteil der Führungspersonen mit Migrations-hintergrund (auf allen Ebenen, d.h. Parteiämter auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene);
o Prozentualer Anteil ausgesuchter Kandidaten mit Migrationshintergrund;
o Prozentualer Anteil der Mitglieder mit Migrationshintergrund, die in Führungspositionen befördert werden;
o Prozentualer Anteil der Mitglieder mit Migrationshintergrund, die aus dem Parteiapparat ausscheiden;
o Prozentualer Anteil der Mitglieder mit Migrationshintergrund, die Beschwerden bezüglich rassistischer Übergriffe und Schikanierung einreichen.
PROZESS
Ergebnisindikatoren dienen zur Bewertung des Ist- oder Soll-Zustands einer Partei mit Blick auf die Zusammensetzung ihres Mitarbeiterstabes auf verschiedenen Arbeitsebenen, auf das Maß der interkulturellen Sensibilität unter den Mitarbeitern und in der Frage, ob Beschäftigte mit Migrationshintergrund gerecht und gleich behandelt werden. Hingegen befassen sich Verlaufs- oder Prozessindikatoren mit den verschiedenen Schritten des Beschäftigungsverlaufs, einschließlich der Nutzung als Instrument der Zielformulierung und der Überprüfung der Ziele.
BENCHMARK – MITARBEITER DER PARTEI
Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft der Partei (landesweit)
Prozentualer Anteil der Parteiangestellten mit Migrationshintergrund (auf allen Personalebenen) nimmt im Laufe der Zeit zu und spiegelt so den prozentualen Anteil der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund.
Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft der Partei (lokal)
Prozentualer Anteil der Parteiangestellten mit Migrationshintergrund (auf allen Personalebenen) nimmt im Laufe der Zeit und spiegelt so den prozentualen Anteil der örtlichen Bevölkerung mit Migrationshintergrund.
Interkulturelle Sensibilität der Parteiangestellten
EMP/O/2
Parteimitarbeiter (insbesondere jene der Personalabteilung) verfügen über interkulturelle Sensibilität und interkulturelles Verständnis
Berücksichtigung religiöser und kultureller Bedürfnisse in Arbeitsabsprachen;
Spezifische maßgeschneiderte Schulungen zu Fragen interkultureller Kommunikation/Vielfalt und Gleichstellung auf allen Personalebenen für alle alten und neu eingestellten Mitarbeiter (bei Bedarf Verleihung von Zertifikaten);
Klare Leitlinien für Personalleiter zur Einhaltung von Vielfalts- und Gleichstellungsprinzipien in der Personalpolitik (inklusive Auswahlgesprächen, Einstellung, Beförderungs- und Beurteilungsverfahren).
Behandlung von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund
EMP/O/1a
Die Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft der Partei in der Parteizentrale spiegelt auf allen Personalebenen die Vielfalt der Wohnbevölkerung.
EMP/O/1b
Die Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft der Partei in lokalen Geschäftsstellen spiegelt auf allen Personalebenen die Bevölkerungsvielfalt der jeweiligen Region.
EMP/O/3
Mitarbeiter mit Migrationshintergrund werden von ihren Vorgesetzten und Kollegen gerecht und gleich behandelt.
Umfrage zur Aufklärung von Fällen, die im Beschwerdeverfahren zum Schutz vor rassistischen Überfällen und Schikanierung vorgebracht werden, zeigt wachsende Zufrieden;
Umfragen unter Parteiangestellten mit Migrationshintergrund zur Behandlung durch Vorgesetzte und Kollegen zeigen, dass Mitarbeiter mit Migrationshintergrund gleiche Beförderungschancen sehen.
ERGEBNIS
Anti-Diskriminierungs-politik bei der Einstellung
EMP/P/1
Die Partei rekrutiert als Arbeitgeber bewusst und gezielt Menschen mit Migrationshintergrund.
Anti-Diskriminierungs-politik bei der Mitarbeiterbindung
Auf Kompetenz basierte Anwerbungsverfahren (z.B. anonyme Lebensläufe, Simulationstests, usw.);
Mechanismen für positive Maßnahmen, einschließlich Ausfindigmachen von Talenten, um viel versprechenden Mitarbeitern mit Migrationshintergrund gleiche Beförderungschancen zu ermöglichen;
Beschwerdeverfahren zum Schutz vor rassistischen Übergriffen und Schikanierung sind vorhanden.
Überprüfung und Zielsetzung
EMP/P/3
Daten über Vielfalt und Gleichstellung werden herangezogen, um die Zusammensetzung der Belegschaft und den Beschäftigungsverlauf von Parteiangestellten auf allen politisch-administrativen Ebenen zu überprüfen und Ziele für zukünftige Einstellungen festzulegen.
EMP/P/2
Vielfalts- und Gleichstellungsprinzipien werden in Einstellungs-, Beförderungs- und Beurteilungverfahren integriert.
Einbeziehung von Vielfalts- und Gleichstellungskriterien in Stellenausschreibungen (z.B. nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch und Qualifikationsanforderungen);
Maßnahmen zur aktiven Einstellung von Mitarbeitern mit Migrations-hintergrund sind vorhanden, besonders in Gegenden mit hohem Anteil von Zuwanderern; Parteikampagnen wie gezielte Werbeveranstaltungen in Kooperation mit relevanten NGOs; gezielte Verbreitung von Stellenanzeigen über Medien/Netzwerke; öffentliche Statements usw.;
Positive Maßnahmen als Garantie für den Zugang zu Praktika und besonders zu befristeten Stellen, da diese entscheidend sind, um Kontakte und Erfahrungen zu sammeln und oft ohne förmlichen Einstellungsprozess besetzt werden.
Informationssystem zur Bewertung von Vielfalt und Gleichbehandlung der Mitarbeiter und Bewerber sind vorhanden;
Beispiele für Datenerhebung, um Ziele festzulegen und zu überprüfen:
o Prozentualer Anteil der Bewerber mit Migrationshintergrund (auf allen Hierarchiestufen);
o Prozentualer Anteil ausgewählter Kandidaten mit Migrationshintergrund;
o Prozentualer Anteil beförderter Mitarbeiter mit Migrationshintergrund;
o Prozentualer Anteil ausscheidender Mitarbeiter mit Migrationshintergrund;
o Prozentualer Anteil der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund, die Beschwerden bezüglich rassistischer Übergriffe und Schikanierung einreichen.
PROZESS
Ergebnisindikatoren dienen zur Bewertung des Ist-Zustandes einer Partei mit Blick auf den gleichberechtigten Zugang zu Ausschreibungen und der Zusammensetzung der Gruppe von Lieferanten. Hingegen befassen sich Verlaufs- oder Prozessindikatoren mit Gesetzes- und Marketingaspekten des Beschaffungwesens (einschließlich der Verwendung von Bestimmungen zur sozialen Eingliederung), und wie dieses geregelt und überprüft wird, um Hindernisse zu identifizieren, auf die Unternehmer mit Migrationshintergrund treffen können.
BENCHMARK – PARTEILIEFERANTEN
Art des Indikatos
Kategorie
Benchmark
Beispiele Relevanter Indikatoren
ERGEBNIS
Chancengleichheit bei Angeboten
Zusammensetzung der Lieferanten, bei denen die Partei Güter und Dienstleistungen bezieht
PROC/O/1
Unternehmen im Eigentum von Migranten haben die gleiche Chance, für Ausschreibungen der Partei Angebote einzureichen.
PROC/O/2
Die Gruppe der Lieferanten, von der die Partei Güter bezieht, besteht aus Unternehmen, die Vielfalts- und Gleichstellungsprinzipien in ihren
Beschäftigungsverhältnissen anwenden.
Prozentualer Anteil der Unternehmen im Eigentum von Migranten, die Angebote auf die Ausschreibungen der Partei einreichen;
Ergebnisse der Umfragen unter Unternehmen im Eigentum von Migranten zeigen höhere Zufriedenheit hinsichtlich der Chancengleichheit bei Angeboten im Rahmen von Ausschreibungen der Partei.
Zunahme des prozentualen Anteils der Lieferanten, die
o ihr Personal interkulturell schulen,
o Chancengleichheit garantieren und auf Kompetenz basierte Einstellungsverfahren einführen,
o mit vielfältigem Lieferantenpersonal arbeiten,
o Sozialklauseln implementieren,
o ein Beschwerdeverfahren eingerichtet haben.
Verfahren der Güterbeschaffung
PROC/P/1
Vielfalts- und Gleichstellungsprinzipien sind in die Abläufe der Partei zur Güterbeschaffung integriert.
Förderung von Vielfalts- und Gleichstellungs-prinzipien gegenüber Lieferanten
PROC/P/2
Die Partei fördert Vielfalt und Gleichstellung in ihren Beziehungen mit Lieferanten.
Vertragliche Leistungsbedingungen verpflichten Auftragnehmer:
o Mitarbeiter interkulturell zu schulen;
o Chancengleichheit und auf Kompetenz basierte Einstellungsverfahren zu garantieren;
o Mit vielfältigem Lieferantenpersonal zu arbeiten;
o Ein Beschwerdeverfahren einzurichten.
Die Bedingungen für Vielfalt und Gleichstellung gelten entlang der Lieferantenkette, was von den Auftragnehmern belegt werden kann.
Überprüfung des Beschaffungsablaufs
PROC/P/3
Daten über Vielfalt und Gleichstellung von erfolgreichen Ausschreibungen und Anbietern werden überprüft und zur Festlegung von Beschaffungszielen verwendet.
Vielfalts- und Gleichstellungsanforderungen werden in die Details der Ausschreibung aufgenommen.
Vielfalts- und Gleichstellungsanforderungen werden als Auswahl- oder Vergabekriterien genutzt.
Sozialklauseln werden herangezogen, um die Einstellung von Menschen, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, zu befördern und ihre Ausbeutung zu verhindern. Dies umfasst auch Menschen mit Migrationshintergrund;
Maßgeschneiderte Vielfalts- und Gleichstellungsschulung von Mitarbeitern des Beschaffungswesens.
Eine Datenüberprüfung ist vorhanden, die eine allgemeine Bewertung von Vielfalt und Gleichstellung der bestehenden Lieferantenbeziehungen der Partei und die Identifizierung von möglichen Hindernissen für Unternehmen im Eigentum von Migranten im Prozess der Güterbeschaffung ermöglicht;
Aus Fehlern gewonnene Erkenntnisse fließen in verbesserte Prozesse/Aktivitäten, um Hindernisse zu überwinden (klarere Anforderungen, Hilfe bei der Implementierung von Sozialklauseln usw.).
PROZESS